Category: Online Media Mix
Ranking durch Backlinks in Suchmaschinen verbessern
| 11. Oktober 2012 | Veröffentlicht von Sebastian OMM unter SEM / SEO |
Warum ist das Ranking in Suchmaschinen – z.B. bei Google – so wichtig für den geschäftlichen Erfolg? Ganz einfach: Wie im echten Businessleben ist auch im Internet eine Empfehlung Gold (oder bares Geld) wert! Mit rund 98% Marktanteil (in Österreich) ist Google bei den Internetusern in ganz klar erste Wahl und deshalb auch entscheidend für den Nutzungserfolg der eigenen Homepage oder Web-Shop. Aber wie misst Google die „Wertigkeit“ der eigenen Seite?
Wertvolle Links Ein einfacher Link von einer anderen Seite auf die Eigene genügt, um die Wertigkeit (für Google) zu steigern. Diese Steigerung potenziert gleichzeitig die Wirkung der weiteren Suchmaschinenoptimierungs-Maßnahmen, die innerhalb der Seite gesetzt wurden, wobei der geschätzte Anteil bei der gesamten Suchmaschinenoptimierung aus Erfahrung bei etwa 5-10% liegt. Bleibt nur noch die Frage, wie „wertvoll“ ein solcher Link für Google ist – und genau dafür gibt es klare Basis-Kriterien: • Der Wert der Seite, von der der Link stammt. • Die direkte Zuordnung zum gesuchten Wort • Die Möglichkeit, diesen Link nachzuverfolgen (follow).
Wie ist Ihr Pagerank™?
Der Pagerank™ ist ein Kriterium, um den Verlinkungs-Wert einer Seite festzustellen -> hier geht es weiter zu einem schnellen Pagerank-Check.
Der Grund dafür ist einfach: Google „vererbt Der Verlinkungs-Wert der Seite
Ganz allgemein lässt sich feststellen, dass eine Seite ab Pagerank 4 „wertvoll“ ist, und es sich für die Suchmaschinenoptimierung auszahlt, einen Link von dieser Seite zu erhalten. ACHTUNG: es gilt der Wert auf der dieser link gesetzt wird und keinesfalls wie oft irrtümlicherweise oft geglaubt der Wert der Startseite! “ den Pagerank einer Seite auf die Seite, auf die verlinkt wird – minus einer Wertstelle. Ein Beispiel: Mit einem Link von einer Pagerank-5-Seite erhält man eine Vererbung von Pagerank 4 – was allerdings nicht bedeutet, dass die eigene Seite dann Pagerank 4 erhält. Sie hat diesen Pagerank lediglich vererbt bekommen, was nicht verwechselt werden darf. Was bedeutet das nun im Detail?
Schwierig wird es festzustellen, ob der gesetzte link von Google auch nachverfolgt wird (follow) – wobei auch ein nicht nachverfolgter Link der Suchmaschinenoptimierung nicht schadet!
Follow-Link – oder nicht?
Für den Browser „Firefox“ gibt es ein Addon, um zu prüfen, ob – und welche – Links nachverfolgt werden und Follow-Links sind. Mittels Rechtsklick auf die entsprechende Seite aktiviert/deaktiviert man das Addon. Bei Aktivierung sieht man Rot gefärbte Links (die werden nicht nachverfolgt: nofollow) und Blau gefärbte Links (die nachverfolgt werden: follow).
Gewinnbringende „Hausaufgabe“ Ein Tipp, der kaum Mehraufwand verursacht, aber auf lange Sicht Gewinn für die Suchmaschinenoptimierung bringt: Beobachten Sie bei der Google-Suche aufmerksam die Ergebnisse. Wenn bei bestimmten Suchwörtern und Wortkombinationen immer wieder Blogs, Foren, Webkataloge, Gästebücher oder andere Seiten aufgelistet werden, sollten Sie sich diese Seite genauer ansehen. Wenn es die Möglichkeit gibt, einen Kommentar oder Link einzutragen, sollten Sie das – im Rahmen der Betreiberbedingungen – tun. Aber leisten Sie damit einen „echten Beitrag“, um diesen Link auch für die User wertvoll zu machen – google erledigt dann den Rest!
Haben Sie Interesse? Übrigens: Verlinkungen und Pageranking sind nur Details innerhalb eines ganzheitlichen Suchmaschinenoptimierungs-Konzepts. Welche Möglichkeiten Ihnen das WWW bietet und Sie für Ihre Seite oder Ihren Webshop haben, erfahren Sie in meinem Fach-Seminare über Suchmaschinenoptimierung ,welche bisher schon über 600 Mal in nur 2 Jahren besucht wurden! Zur Seminar-Übersicht
Social Media Communication – Case Study “Blog”
| 29. Juni 2012 | Veröffentlicht von Claudia Wolf unter Online Media Mix, Social Media Marketing |
Worum geht es?
Dieser Blog ist im Rahmen des Universitätslehrganges „Online Media Marketing“ entstanden. Er behandelt im Wesentlichen folgende Bereiche: Mediaplanung, Mediadaten, Werbeformate, Online Media Mix, Marktforschung, Planungsansätze, Werbewirkung, Web Analyse, Online Tools zur Erfolgsmessung, Targeting, Best Practice Beispiele und ein Glossar.
Warum ein Blog?
Beschreibung:
Ein Blog (auch Weg-Log genannt) ist eine Art elektronisches Tagebuch im Internet und gehört neben Microblogs, Wikis und Podcasts zu den stark genutzten Social-Media bzw. Web – 2.0- Diensten. Optisch sind viele Blogs einer Homepage sehr ähnlich, doch inhaltlich sind die Unterschiede deutlich. Im Gegensatz zu einer Homepage, die eine Visitenkarte des Unternehmens oder Betreibers darstellt, werden beim Blog ständig aktualisierte und kommentierte Tagebucheinträge veröffentlicht. Durch die RSS-Technologie können diese Beiträge abonniert werden. Mittels Permalinks und Trackbacks werden Verweise auf spezielle Beiträge anderer Seiten gesetzt und es kann dadurch eine intensive Diskussion über die aktuellen Themen des Blogs entstehen. Der Vorteil dieser themenbezogenen Vernetzung verschiedener Blogs untereinander stellt unter anderem die Verbesserung von Suchergebnissen durch Suchmaschinen dar. Unsere Bloggergruppe hat diese Vernetzung mit anderen Blogs genutzt um einerseits den Blog bekannter zu machen und im Ranking bessere Ergebnisse zu erzielen, aber auch um zusätzlich Informationen zu unseren Themen zu generieren.
Blog in der Lehre:
Der Einsatz von Blogs in der Lehre (an Schulen und Universitäten) ist nichts Ungewöhnliches und kann ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen, wie beispielsweise:
- Wissensmanagement – Tool: Definierte Themen werden bearbeitet, die eigenen Gedanken oder Zusammenfassungen dazu in einem Blog Artikel veröffentlicht.
- Als Recherchemittel stellen Blogs eine Möglichkeit dar, sich einem Thema anzunähern und sich damit auseinanderzusetzen.
- Als Diskursmedium oder auch zur Erweiterung der Medienkompetenz.
- Als Gruppenarbeit zur Förderung des Teambuildings usw.
In unserem Fall erfüllt der Blog mehrere der oben angeführten Funktionen. Die Entscheidung für dieses “Projekt” einen Blog als Social Media Tool einzusetzen ist daher nachvollziehbar und absolut passend.
Die Zielsetzung
Wie zuvor beschrieben, kann ein Blog in diesem Kontext die unterschiedlichsten Funktionen erfüllen und somit auch verschiedene Ziele anpeilen. In unserem Beispiel sind das vor allem:
- Erweiterung der Medienkompetenz: Das Ziel dieses Blogs ist das Erlernen des Bloggens. Wie wird ein Blog aufgesetzt, welche Software steht dafür zur Verfügung, wie wird ein Blog strukturiert, Plugin, Share Button, Tagcloud, Meta, Blogroll setzen, Artikel schreiben, Bilder und Links einbauen, auf Kommentare antworten, Analyse des Blog mittels Goolge Analytics etc. Darüber hinaus das Erkennen der Einsatzmöglichkeit im Social Media Umfeld und die Erkenntnis, was mit einem Blog erreicht werden kann. Über den Blog werden auch Aufgaben zu Modulen „Digitales Reputations Management“ und „Social Media Communication“ gelöst. Und wir haben im März eine 14-tägige Google Adwords Kampagne durchgeführt, die auf unseren Blog verlinkt hat. Die Adwords haben unseren Lehrgang beworben.
- Wissenserweiterung zu einem definierten Thema: “Online Mediaplanung” (Recherche und Bearbeitung des Themas)
Die Zielgruppe – die Interessierten
Menschen, die im Bereich Online Mediaplanung die Basics in Erfahrung bringen wollen und ihr Wissen vertiefen möchten. Schüler und Studenten, die Arbeiten rund um das Thema Online Mediaplanung schreiben. User, die nach der Definition von Online Begriffen suchen und Beispiele aus der Praxis kennenlernen wollen.
Unser Weg zur Zielerreichung
Schritt 1: Nachdem die Gruppe ein- und die Themen zugeteilt wurden, haben wir den grundsätzlichen Aufbau unseres Blogs schriftlich festgehalten, sowie die ersten To Do’s der einzelnen Gruppenmitglieder bestimmt. Zudem wurden das Timing für die Anfangsschritte definiert.
Schritt 2: Im Rahmen eines Gruppentreffens haben wir uns mit den Basics für die Einrichtung des Blogs beschäftigt, die Struktur sowie das Design besprochen und bereits einen ersten Artikel vorbereitet. Die Aufteilung der zu behandelnden Themen wurde fixiert, der Aufbau des Redaktionsplans wurde besprochen, jedoch nicht schriftlich festgelegt. Für die Errichtung des Blogs haben wir uns zudem mit diverser Fachliteratur auseinandergesetzt, wie: „Wordpress 3 – Das umfassende Handbuch“ von Alexander Hetzel“ oder „Wordpress – Die eigene Homepage einrichten“ von Stephan Brey.
Schritt 3: Recherche und Bearbeitung des Themas. Dafür haben wir die unterschiedlichsten “Wege” gewählt. Dazu zählt: Fachliteratur, Online Recherche, themenverwandte Blogs oder auch ein Telefoninterview mit einer Mediaagentur zum Thema. Ein Literaturauszug: „Mediaplanung – Zum Online Marketing“ von Jesus Wagner oder „Mediaplanung – Methodische Grundlagen und praktische Anwendungen“ von Fritz Unger. Blogs im Online Marketing Bereich wie z.B. www.blog.metaroll.de, www.pagesurfer.de, www.werbungwien.at/blog-online-mediaplanung-step-by-step/,www.ambuzzador.com/category/blog/. Websites im Online Marketing Bereich. Beispielsweise www.iab-austria.at , www.oewa.at , www.werbeplanung.at , www.integral.co.at Wikipedia-Einträge und sonstige Artikel aus dem Internet.
Schritt 4: Vernetzung und Bewerbung – Plug Ins - Facebook, Twitter, Google +, Pinterest
Am 01. Dezember 2011 wurde unsere Facebook Fanpage unter: https://www.facebook.com/EMediaplaner gelauncht. Um den Wiedererkennungswert zu steigern wurde die Fanpage dem Design des Blogs angepasst. Durch die Posts auf unseren persönlichen Facebook Accounts über die Fanpage “Online Mediaplanung für Alle” konnten wir 58 Fans generieren. Als Content wurden unsere besten Blogbeiträge als Link gepostet. Statistiken zur Performance der Fanpage und Trafficgenerierung sind unter dem Punkt: “Quantitatives Ergebnis” zu finden.
Außerdem wurden weitere Social Media Profile eingerichtet um den Blog bekannter zu machen und Inhalte in verschieden Medienformen darzustellen.
https://twitter.com/#!/emediaplaner
http://www.youtube.com/user/OnlineMediaPlanung
https://plus.google.com/u/0/116905648084973549981/posts
Schritt 5: Weitere Kommunikationskanäle zur Zielerreichung (PR …)
Der “Digital Insider” auf horizont.at hat uns einen Artikel gewidmet, der direkt auf Anmeldungen zum nächsten Lehrgang abzielte und kurzfristig sowohl für Neubesucher als auch für Anfragen zum Lehrgang führte. Ob es tatsächlich zu Conversions gekommen ist konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Und selbstverständlich haben wir in unseren privaten Profilen sowie auf Special Interest Gruppen in Facebook (z.b. Social Media Friends oder Online Marketing Austria) auch den einen oder anderen Hinweis auf Blogbeiträge gebracht.
Xing und Linkedin wurden als Kommunikationskanäle noch nicht genutzt, sind aber fixer Bestandteil unserer zukünftigen Aktivitäten. Auch dort werden wir als Personen unsere Gruppenmitgliedschaften aktiv zur Bewerbung unserer Blogbeiträge posten.
Schritt 6: Präsentation des Blogs zur Entstehung, Aufbau und Status Quo der Gruppenarbeit. Feedback.
Unsere Aufbau- , Social Media und Vermarktungsstrategie wurde in einer Präsentation auf Slideshare geladen:
http://www.slideshare.net/DUK_Onlinemediaplanung
Schritt 7: Wie Eingangs beschrieben sind danach auch Aufgaben von anderen Lehrgangsveranstaltungen mit integriert worden (inklusive “Dieser”). Die Ziele werden somit auch in diesem Schritt konsequent weiter verfolgt.
Quantitatives Ergebnis
Seit dem Start am 1.12.2011 bis zum 24.6.2012 hat es laut Google Analytics 2.447 Besuche gegeben, die 1.542 Personen ausgelöst haben. Somit sind 905 oder 36,98% wiederkehrende Besuche. Es wurden durchschnittlich 2,6 Seiten pro Besuch angesehen und die durchschnittliche Verweildauer betrug 2,44 min.
Entwicklung der Besucher pro Monat:
Dez 2011: 221 Besuche, 4,52 Seiten/Besuch, Zeit 4,37 min, neue Besuche 30,32%
Jän 2012: 301 Besuche, 4,04 Seiten/Besuch, Zeit 5,41 min, neue Besuche 41,86%
Feb 2012: 649 Besuche, 2,54 Seiten/Besuch, Zeit 2,24 min, neue Besuche 54,85%
Mär 2012: 501 Besuche, 2,07 Seiten/Besuch, Zeit 2,04 min, neue Besuche 76,25%
Apr 2012: 311 Besuche, 1,96 Seiten/Besuch, Zeit 2,06 min, neue Besuche 77,81%
Mai 2012: 230 Besuche, 1,71 Seiten/Besuch, Zeit 1,19 min, neue Besuche 72,82%
Juni 2012: 177 Besuche, 1,98 Seiten/Besuch, Zeit 1,57 min, neue Besuche 85,31%
Bis Februar sind die monatlichen Besuche steil angestiegen, ab März sinkt die Zahl der neuen Besuche.
Die Seiten pro Besuch waren im Dezember am höchsten und sind dann monatlich bis Mai gesunken. Im Juni geht es wieder nach oben.
Die Verweildauer pro Besuch war im Jänner am höchsten und ist dann deutlich gesunken. Auch diese steigt im Juni wieder an.
Die Zahl der neuen Besuche ist von Dez bis April gestiegen, im Mai etwas gesunken und hat im Juni den bisher höchsten Stand erreicht.
Die Adwords Kampagne hat 77 Besuche gebracht.
Browser: Firefox 848 Besuche/34,65%, Internet Explorer 688 Besuche/28,12%, Safari 517 Besuche/21,13%, Chrome 320 Besuche/13,08% und andere.
Endgeräte: 162 mobile Besuche (77 iPad, 50 iPhone, 9 Samsung Galaxy S, 6 Samsung Galaxy S II), 2.285 nicht mobil.
Besucherquellen: Google Suche 1.332, direkt 599, facebook.com 157, Donau Uni 87, google/cpc 77 und andere
Länder: Österreich 1.734, Deutschland 544, Schweiz 104, USA 11, United Kingdom 5 und andere
Facebook Statistiken
Nachfolgend die Seitenaufrufe der Facebook Fanpage der ersten Periode 01. Januar – 15. März:

Die zweite Periode von 15. März – 01. Juni 2012:
Lessons learned - Feedbacks der Gruppenteilnehmer
- Es ist notwendig den Blog stark zu verlinken und auch zu bewerben, sonst wird er im Netz nicht gefunden. Kommentare zu den einzelnen Artikeln zu bekommen, ist sehr schwierig, meistens werden sie nur gelesen. Wir haben bisher 38 bekommen. Das ist kein schlechter Wert, vor allem Artikel die weniger rein inhaltlichen Charakter sondern auch persönliche Meinungen dargestellt haben wurden gerne kommentiert.
- Die “Lern”ziele wie Erweiterung der Medienkompetenz und Wissenszuwachs sind in jedem Fall erfüllt worden. Verbesserungspotenzial gibt es in den Bereichen: Bewerbung des Blogs, Vernetzung, Organisation & Aktualität (Redaktionsplan)
- Die Vermarktung über Facebook, Youtube, Slideshare, Google+ ist sehr vielseitig und bietet zahlreiche Möglichkeiten Content auf verschiedene Arten zu präsentieren, Traffic zu generieren und die Seite zu promoten. Die Erfahrung hat uns jedoch auch gelehrt, dass die Social Media Aktivitäten ein hohen laufenden Aufwand mit sich bringen. Für die laufende Pflege und Trafficgenerierung müssen hohe Zeit- und Personalressourcen einkalkuliert werden. Social Media Plug-Ins wie” Social Media Tabs”können hier sehr hilfreich sein.
- Geld verdienen mit dem Blog – Der einzige Weg, mit einem Blog wie dem unseren mit vergleichbarem Aufwand Geld zu verdienen ist ein Sponsor, mit dem man dann aber auch etwas Unabhängigkeit einbüsst. Für nichts bekommt man eben nicht viel, das gilt auch beim Bloggen. Display Ads und/oder Keywordanzeigen brauchen hohe Reichweiten um eine Monetarisierung zu erwirtschaften die den Aufwänden in Manpower entspricht. Eine Alternative könnte der Verkauf von Fanartikeln sein, T-Shirts mit Nerdsprüchen oder ähnliches könnten uns der ersten Million etwas näher bringen.
Und jetzt? Die Zukunft des Blogs
Die Erfahrung hat gezeigt, dass neben Arbeit, Uni, Aufgaben und Privatleben ein Blog nur dann Spaß macht, wenn es sich um ein Thema handelt, zu dem man frei schreiben (also eher nicht aus dem Arbeitsalltag mit Kunden, Kollegen und ähnlichem) kann und auch ein Faible fürs Schreiben an sich mitbringt. Einen Blog am Leben zu halten ist Arbeit, und zwar kontinuierliche. Darüber hinaus haben wir als Team geschrieben und haben zueinander im Alltag kaum Anknüpfungspunkte außerhalb unserer Unitermine. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass eine langfristig koordinierte Redaktionsarbeit mit Themenschwerpunkten nicht realisiert werden konnte.
Die Zukunft dieses Blogs wird sich also an diese Bedingung anpassen müssen, der nächste folgerichtige Schritt liegt in der Mobilisierung von Content und Wartung ebendieses. So können zukünftig auch multimediale Inhalte für spannendere Inhalte sorgen und UserInnen an uns binden. Wenn also zukünftig eine/r aus der Bloggergruppe einen Kongress, Fachvortrag oder ähnliches besucht, können diese Inhalte via Smartphone direkt in unseren Blog eingepflegt werden.
Mit etwas mehr Linkbuilding wollen wir neue UserInnen auf uns aufmerksam machen und wer weiß, vielleicht haben wir in unserer nächsten Redaktionssitzung eine zündende Idee für mehr.
Was die Incomes aus Werbeumsätzen betrifft hatten wir kaum Erwartungen und es wäre auch unrealistisch zu glaube,n dass ein Blog zu einem Special Interest Thema wie unserem “einfach so” durch ein bisschen SEO Optimierung genügend NutzerInnen anspricht um durch Display Ads finanzierbar zu werden. Das ist faktisch nie so, ohne einen starken Brand sind die Möglichkeiten stark eingeschränkt und sogar starke Brands brauchen manchmal Jahre um die gewünschten Incomes aus Onlinewerbung zu lukrieren und können diese schnell wieder einbüssen wenn sie nicht kontinuierlich weiterarbeiten und oder ein anderer Marktteilnehmer besser, schneller, höher schießt als sie selbst.
Fazit: nicht verzagen. Für uns alle war und ist es eine neue Erfahrung, die viele Learnings erbracht hat. Und wenn auch ihr dabei etwas lernen konntet ist das noch besser. Bleibt uns treu – more to come!
P.S.: Wenn ihr wissen wollt mit welchen Plugins wir unseren Blog optimiert haben, eine Übersicht findet in dieser Grafik.
Pinterest – Features, Best Practice und Urheberrecht
| 13. Mai 2012 | Veröffentlicht von Claudia Wolf unter Best Practice, Case Studies, Home, Online Mediaplanung, Online Tools zur Erfolgsmessung, Social Media Marketing |
Die Medien berichten häufig und ausführlich über die rasante Entwicklung und das enorme Wachstum von Pinterest. Wir wollen in diesem Beitrag dieses soziale Netzwerk ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen und die wichtigsten Fakten, Entwicklungen und Best Practices aufzeigen.
Laut Paul Sciarra (Co-Founder) wurde Pinterest von ihm gemeinsam mit Ben und Evan in Palo Alto gegründet. Die erste Version wurde Anfang 2010 gelauncht. Damals wurde Pinterest nur von einer handvoll Freunden und interessierten Usern genutzt. Die Idee hinter dem Projekt war: dem User ein Internetservice anzubieten, wo man eine “Bildersammlung” (ein virtuelles Fotoalbum) erstellen und mit anderen Usern teilen kann
Pinterest wird von einer Gruppe erfolgreicher Unternehmer und Investoren wie Jack Abraham (Milo), Michael Birch (Bebo), Scott Belsky (Behance), Shana Fisher (Highline Venture Partners), Ron Conway (SV Angel), Kevin Hartz (EventBrite), Jeremy Stoppelman (Yelp), Hank Vigil, Fritz Lanman, and Brian S. Cohen finanziert.
Die aktuellen Userzahlen von Pinterest sind nach dem extremen Hype bereits rückläufig. Derzeit gibt es ca. 12. Mio User (davon sind laut comscore ca. 70 % weiblich). Im deutschsprachigen Raum ist dieses soziale Netzwerk noch nicht so weit verbreitet wie in den USA. Mehr zu der aktuellen Entwicklung der Userzahlen und Verbreitung von Pinterest finden Sie in dem Artikel von Nicholas Carlson hier http://www.businessinsider.com/pinterests-hype-bubble-has-burst-and-now-it-is-actually-losing-users-2012-4
Core Features aus Nutzersicht
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Die Installation ist sehr einfach und funktioniert mittels eines kleinen Scripts im Browser. Der Pin-It-Button ermöglicht es jedem User mit nur einem Klick Bilder oder Videos aus dem Netz in die eigenen Boards zu pinnen. Die Mitglieder können auch persönliche Fotos/Videos online stellen bzw. schon gepinntes Material repinnen.
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Die Pinterest Mitgliedschaft ist gratis!
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Der Aufbau von Pinterest ist klar und übersichtlich und bietet viel Platz für die Pins. Die Mitglieder können in kurzer Zeit eine Menge Bilder ansehen und teilen. Pinterest ist schlicht und unaufdringlich, keine Statusmeldungen, kein Informationsüberfluss.
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Pinterest macht Spaß. Es ist lustig von einer Pinwand zur nächsten zu surfen und Interessen und Hobbies mit anderen zu teilen und für gewisse Anlässe , wie z.B. “Hochzeit feiern”, “Wohnung dekorieren”, Anregungen zu holen und sich inspirieren zu lassen.
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Die Plattform lebt von qualitativ hochwertigen Fotos und ihren Beschreibungen, nicht von Schnappschüssen, wie es auf den anderen Social Communities der Fall ist. Die Hauptkategorien sind: Mode, Einrichtungsgegenstände, Essen und Trinken, Sehenswürdigkeiten, Architektur, “Do it yourself”, Tiere etc.
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Pinterst kann auch unterwegs genutzt werden, da ein mobiles App existiert.
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Vernetzung mit anderen Social Communities ist simpel und schnell möglich. Bei Twitter – Link zum Bild und bei Facebook – Feed in die Facebook Timeline.
Core Features aus Unternehmenssicht
- Marken-Imageaufbau. Über Pinterest kann die eigene Marke erlebbar gemacht werden. Der Unternehmer kann seine Produkte ansprechend präsentieren und durch Likes” und “Repins” viral weiter verbreiten.
- Erhöhter Traffic im Netz. Die Plattform bietet die Möglichkeit den Verkehr im Internet rund um das eigene Unternehmen stark und effektiv zu erhöhen. Pinterest bringt mehr User auf die Website als YouTube und Google+ zusammen.
- Verknüpfung mit Social Commerce möglich. Der Unternehmer kann Fotos aus seinem Online-Shop pinnen und einen direkten Link von Pinterest zu seinem Shop legen. Funktioniert selbstverständlich auch zur eigenen Website oder zum eigenen Blog. Wenn der Pin-It-Button auf der Website hinzugefügt ist, ermöglicht es dem User ein leichtes Auffinden des Unternehmens auf Pinterest.
- Die Pinterest Mitgliedschaft ist auch für kommerzielle Mitglieder gratis!
- Riesige Reichweite. Pinterest hat derzeit ca. 12 Millionen User monatlich, 2,2 Mio davon nutzen die Seite täglich und der Großteil sind Frauen.
Tipps für den Aufbau der Markenpräsenz
- User Name sicher - Oft sind die gewünschten User Namen vergeben und in Verwendung, daher empfiehlt es sich, rasch den angepeilten Namen zu sichern.
- Markenwerte einsetzen - Die Werte einer Marke können durch die gezielte Inszenierung in Bildern greifbarer und so dem Pinterest Nutzer näher gebracht werden.
- Lifestyle statt Produkt Promotion – Die unterschiedlichen Themen stehen hier im Vordergrund. Es geht darum, den Nutzer auf “pinterestische” Art und Weise in die Markenwelt eintauchen zu lassen und so einen Lifestyle und ein gewisses Gefühl für die Marke zu vermitteln. Von klassischen Produktpräsentationen ist abzuraten.
- Preise angeben – Interessenten möchten wissen, zu welchen Preis das jeweilige Produkt erworben werden kann und erspart dem möglichen Käufer unnötige Recherchearbeiten. Die Preise am besten in der Bildbeschreibung angeben.
- Hashtags vergeben – Damit das Gepinnte gefunden wird, gibt es die Möglichkeit die Wörter mit Hashtags (#) zu versehen.
- Pin it Button auf der eigenen Website integrieren! Besucher und Interessenten werden ermutigt, Bilder (Produkte) im eigenen Board anzuzeigen.
- Kundeninformationen gewinnen – Wertvolle Informationen können von Kunden gesammelt werden (Bilder werden kommentiert, Meinungen abgeben …). Die Interessenten übernehmen hier auch die Funktion einer “Fokusgruppe”. Zuhören und Lernen!
Quelle: http://mashable.com/2012/02/27/pinterest-marketing/
Verbindung zu anderen Netzwerken
Pinterest ist bereits mit Facebook und Twitter verknüpft und praktisch integriert. Außerdem ist es RSS-tauglich und kann mittels dem „Embed Button“ überall eingebettet werden. Funktionsverknüpfungen: Bereits bei der Anmeldung bietet Pinterest die Möglichkeit sich nach der Einladung mit dem Facebook oder Twitter Account anzumelden. Ein Pin kann auf Facebook gepostet und als „Gefällt mir“ gekennzeichnet werden. Ebenfalls ist es möglich einen Tweet auf Twitter zu posten.
USP gegenüber anderen Netzwerken
Das Netzwerk hat den Vorteil, dass es sich auf die Interessen der User spezialisiert hat. Im Vordergrund stehen hier die Gegenstände, Vorlieben, Cool Stuff, und Interessen. Diese Pins sind nach Kategorien, Themen und Videos geordnet. Außerdem kann man wie bei Twitter auch Personen folgen und bekommt laufend deren Pins. Im Gegensatz zu anderen Sozialen Netzwerken sprechen hier Bilder und Videos. Auch das Nutzerverhalten lässt sich erkennen: „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“.
Ein weiteres USP ist das Angebot für Unternehmen. Diese können Ihre Produkte wesentlich besser zum Ausdruck bringen. Es gibt einen eigenen Bereich für Geschenke, welche nach Preiskategorien unterteilt sind. Dieser Bereich animiert den User zum stöbern und bringt diesen direkt zum Produkt. Insgesamt ist das Netzwerk sehr strukturiert, übersichtlich und bietet Unternehmen große Chancen für die Vermarktung und Verbreitung von Produkten. Die sogenannten Boards lassen sich themenverwandte Inhalte zusammenfassen. Diese Funktion bietet die Möglichkeit eine Serie an Bildern wie z.B. Produktreihe zu erstellen und zu präsentieren.
Außerdem ist Pinterest auch für den Bereich SEO sehr interessant, den die Links, die gesetzt werden sind „Dofollow“ Links und haben damit eine Relevanz für das Linkbuilding und in weiterer Folge für die Trafficgenerierung.
Pinterest und das Urheberrechtsgesetz
Beim Pinnen von Fotos aus dem Netz, taucht auch die Frage auf, ob es hier zu Urheberrechtsverletzungen kommen kann. Allgemein kann gesagt werden, dass Bilder – sogenannte Lichtwerke – automatisch ins Urheberrechtsgesetz fallen und eine Erlaubnis des Rechtsinhabers für die Veröffentlichung notwendig ist. Dazu muss zuerst festgestellt werden, ob es zu einer Veröffentlichung von Bildern kommt. Man unterscheidet zwischen Bildern, die kopiert und auf den Pinterest Server abgespeichert sind und solche die eingebettet (Embedded Link) werden. Bei kopierten und auf den Server gespeicherten Bildern liegt ein Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz vor. Unklarheit herrscht bei den Embedded Links, die bei vielen Rechtssprechungen mit einem Hyperlink verglichen werden und somit nicht als rechtswidrig gelten.
Kurz, am besten ist es, nur solche Inhalte zu teilen, wo man sicher ist, dass keine Urheberrechtsverletzung vorliegt. Außerdem empfiehlt es sich, beim Teilen immer die Quelle anzuführen (vgl. Pinterest und die Gefahren der Urheberrechtsverletzung).
Statistiktools für Pinterest
So richtig von den Socken kann man angesichts der aktuell zur Verfügung stehenden Statistiktools nicht sein, Inbound und Outbound Traffic meines Accounts hätte ich gerne näher begutachtet. Und wenn jetzt alle den doch-wieder-schnellen-Niedergang des neuen Social Media Wunderwuzzis anstimmen wird sich das auch nicht verbessern. Dennoch möchte ich zwei Tools zur näheren Betrachtung anführen:
- PINPUFF www.pinpuff.com
Auf Pinpuff kann man seine „Pinfluence“ (was soviel wie „Pinterest-Influence“ oder „Einfluss innerhalb der Community“ bedeutet). Der Wert setzt sich zusammen aus Bekanntheit, Reichweite, Einfluss und Aktivität eines Pinterest Profils auf einer Skala bis 100. Zusätzlich bewertet Pinpuff einen Account mit monetären Werten, was interessant ist (Benchmarks werden dort auch angezeigt) aber auf kulturelle Aspekte in lokalen Märkten und/oder Nischenbrands keine Rücksicht nimmt.
Was hier jedoch interessant ist ist der Versuch, mittels „PinPerks Program“ ein Rewarding System für Businesskunden aufzubauen, ob es sich durchsetzt wird sich weisen, wie bei vergleichbaren Social Media Plattformen eher nicht für lokale Kunden geeignet. - REPINLY www.repinly.com
Ich hatte in unserer Bloggergruppe die Aufgabe, ein Best Practice Beispiel zu zeigen – mit dem Verweis auf Repinly stehen unseren Lesern alle relevanten Daten zu erfolgreichen Inhalten, Accounts und Kategorien zur Verfügung. Unter „Popular Pins“ werden die aktuell am stärksten bewerteten Pins im Ranking angezeigt, unter „Popular Boards“ werden die stärksten Pinterest Boards gerankt, auf „Top Pinners“ die erfolgreichsten Accounts.
So wie auf Pinpuff kann man sich auch hier den Score seines eigenen Accounts anzeigen lassen, der zeigt andere Werte an, was vermutlich an einer anderen Messmethode liegt.
Best Practice Beispiele “Pinterest-Campaigning”
Die Repinly Gesamtstatistik weist die 3 Top Kategorien „Home Decor“ und „Design“ und „Art“ aus, mit dem überdurchschnittlich hohen Frauenanteil leicht erklärbar. Als Paradebeispiel für erfolgreiches Marketing mit Pinterest wird gerne „Better Homes and Gardens“ angeführt. Der Verlag publiziert konsequent wunderschöne Bilder und hat sich damit enorme Reichweiten die vermutlich durchaus mit den Printauflagen mithalten können. Zwar ist das noch nicht direkt monetarisierbar aber Kundenbindung findet allemal statt. Im Board „Pinner of the Month“ werden sogar Abonnenten mit besonders interessantem Content von der Redaktion ausgewählt – für Fans sicher toll!
Kotex “Woman’s Inspiration Day”
setzte unter dem Motto “Inspiration Day” eine Pinterest Kampagne ein, die nicht nur kreativ, sondern auch erfolgreich war. Als Zielgruppe wurden 50 Frauen ausgewählt, an die jeweils personalisierte Geschenke, verschickt wurde. Die Auswahl der Geschenke richtete sich nach ihren Pinterest – Vorlieben (Pins & Boards). Im Gegenzug sollte das Geschenk auf Pinterest gepinnt werden, was alle 50 Frauen auch taten.
Result: “50 gift boxes = 2,284 interactions & 694,853 total impressions”
(Social Media Influence Tracking System) trackt neben Facebook, Twitter … unter anderem auch Pinterest. Das aktuelle “Pinterest” Tracking zeigt Unternehmen, die bereits sehr erfolgreich - gemessen in “Followers” - Pinterest als Marktingtool einsetzen.
Die Top 10 – Stand 6.5.2012
Quelle: http://www.zoomsphere.com/charts/pinterest/all/profiles/commercial#!0|10
Fazit: Ein spannender neuer Stern am Social Media Himmel, wir sind gespannt wie sich Pinterest weiter entwickeln wird und berichten bestimmt wieder. Mehr interessante Statistiken zu Pinterest findet ihr auf meinem Pinterest Account. Oder eben auf Pinterest, denn das ist – ja klar – auch eine Suchmaschine!
Der E-Day 2012 im Zeichen von Mobile Marketing
| 22. April 2012 | Veröffentlicht von Vera Eppensteiner unter Best Practice, Mobile Marketing |
Der diesjährige E-Day stand ganz im Zeichen von Mobile Business und Social Media. Zum ersten Mal wurde von der WKÖ der Mobile Award Austria (MAwA) für die besten Apps und mobilen Sites aus Österreich verliehen. Der Hauptgewinner LAOLA1.at wurde aus 178 Einreichungen ausgewählt. Es wurden noch weitere sieben digitale Projekte als Kategoriesieger mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
Die Gewinner der Kategorien, sowie einen mulimedialen Rückblick mit allen Videoaufzeichnungen , Präsentationen und Fotos finden Sie unter folgendem link:
http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=664446&dstid=9335
Den Hauptgewinner LAOLA1.at stellen wir Ihnen hier mit diesem Video kurz vor.
Die Google Ranking Faktoren
| 14. März 2012 | Veröffentlicht von Karin Hammer unter SEM / SEO |
Markus Tober – Dankeschön. Dank seinem Searchmetrics Blog gibt es eine griffige Übersicht zu den Faktoren, die die Suchergebnisse für unser aller Lieblingssuchwerkzeug Google (aka Homepage des Internets) übersichtlich in ihrer Gewichtung darstellen. Analysiert wird zwar der deutsche Markt, aber das können wir getrost auch für Österreich annehmen.












