Audio-Bearbeitung (MacOSX)

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(vor allem in Bezug auf Screenrecordings)

Softwareauswahl

Für einfache Editiervorgänge und Formatkonvertierungen stehen viele kostenlose Programme zur Verfügung. Eine große Auswahl ist auch bei Apple (zu den Audio-Downloads bei Apple) zu finden. Erwähnenswert und relativ leistungsfähig sind beispielsweise Audacity, Wavepad (beide freeware) oder TwistedWave (Shareware). Die Auswahl an verarbeitbaren Soundformaten ist sehr umfangreich und soll hier nicht aufgezählt werden. Für den mp3-Export steht der Decoder von beispielsweise Lame für Audacity zur Verfügung. Der Import von praktisch allen verfügbaren Formaten stellt für kaum ein Audioprogramm ein Problem dar. Sollte man mit seiner favorisierten Audiobearbeitungssoftware ein vorliegendes Format nicht importieren können, so gibt es viele Programme, welche auf diese Aufgabe spezialisiert sind (z.B. Switch File Format Converter for Mac). Teil des iLive-Softwarepakets von Apple, welches Bestandteil der Macs ist, ist das Programm GarageBand, welches ebenfalls umfangreiche Editierfunktionen bietet - weiteres siehe Audio editieren, etwas weiter unten.

Audioaufnahme

Praktisch alle Soundeditierprogramme können ebenfalls Audio aufzeichnen. Bei den meisten Programmen kann man wählen zwischen:

  • Microphone (internes Mikrophon des Mac),
  • System (Audio, welches der Mac abspielt oder erzeugt wie z.B. Sprachausgabe, Signal-Sounds, Musik aus z.B. iTunes, oder der Ton eines Films, der gerade abgespielt wird)
  • Audio In - analog/digital (Signale, welche an den internen Eingängen des Mac angeschlossen sind, dies kann natürlich auch der Audio-Out - analog/digital sein)
  • ext. Hardware (externe Hardware, welche im oder am Mac angeschlossen wurde)

Praktisch alle Programme bieten bei der Aufnahme entsprechende Pegel- oder Aussteuerungsinstrumente auf dem Bildschirm an.

Audio editieren

Das grundlegende Editieren von Audioaufnahmen ist in den meisten Programmen selbsterklärend (FadeIn, FadeOut, Pegel erhöhen, Filtern, Komprimieren, Entrauschen...), bedarf aber bei einigen Funktionen gewisser Übung und Erfahrung. Als Laie sollte man eher weniger als mehr in die Aufnahmen eingreifen, da viele Effekte schnell zu einem unnatürlichen Klangbild führen.

Im Zusammenhang mit z.B. Screencasts ist vor allem das Editieren von nachträglich erstellten Sprachaufnahmen und eventuell auch das hinzufügen von einigen Soundeffekten sinnvoll. Hierfür bietet beispielsweise das oben genannte Programm "GarageBand" alle erforderlichen Werkzeuge bei intuitiver Bedienung an. Zudem ist eine für den nicht professionellen Anwender umfangreiche Klangbibliothek enthalten.

Eine Besonderheit ist jedoch z.B. für das Erstellen von Screencasts von Bedeutung: GarageBand kann auch Filme importieren (z.B. Screencasts) und das Audiomaterial synchron zum Bild nachbearbeiten (siehe hierzu auch Screenrecording am Mac). Filme können dann mit dem neu erstellten Ton wieder gespeichert und exportiert werden.

Eigentlicher Zweck dieses Programms ist das "komponieren" von Musik von Laien (die semi-professionelle Version ist Logic Express, die professionelle Version ist Logic Pro).

GarageBand ist in der Lage sehr viele Audiospuren aufzunehmen, abzuspielen, sehr fein zu editieren, zu optimieren, zusammen zu mischen und daraufhin zu exportieren (z.B. auch direkt als Podcast). Der Vorteil einer Vielzahl von Spuren besteht darin, aus verschiedenen Versionen mehrerer Aufnahmen eine optimale Version erstellen zu können. Zudem kann weiteres Audiomaterial unabhängig von den anderen Spuren hinzugefügt und unabhängig davon editiert werden. Die Editierung des Audiomaterials ist nicht destruktiv (die Originalaufnahmen bleiben unverändert erhalten).


GarageBand
GarageBand