Gimp: Unterschied zwischen den Versionen

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(Helligkeit-Kontrast)
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Bildbearbeitung mit Gimp
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Belichtungsprobleme bei Fotos
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Probleme mit Helligkeit und Konstrast
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Ein einfach zu benutzendes Werkzeug ist Helligkeit/Kontrast.
 
Ein einfach zu benutzendes Werkzeug ist Helligkeit/Kontrast.

Version vom 27. Juli 2007, 16:21 Uhr

Autoren

  • Andrea Prock
  • Andreas Bauer
  • Reinhard Bauer
  • Anna Christina Dedlmar

Einführung

Startbild

GIMP ist ein portables Foto- und Bildmanipulationswerkzeug. Das Wort GIMP ist zusammengesetzt aus den englischen Worten GNU Image Manipulation Program, was im Deutschen soviel bedeutet wie GNU Bildbearbeitungsprogram. GIMP ist äußerst vielfältig einsetzbar für eine Vielzahl an Aufgaben einschließlich Fotonachbearbeitung, Bildkomposition und Bildmalerei.

GIMPs Stärken liegen vor allem in der freien Verfügbarkeit des Programmcodes und vielen Plattformen. Die meisten GNU/Linux Distributionen vertreiben GIMP als Standard-Anwendung für Bildbearbeitung. Die Applikation wird unter einer freien Software-Lizenz, der GPL weitergegeben. Die GPL gibt Benutzern die Freiheit auf den Programmcode zuzugreifen, zu modifizieren und weiterzugeben.

Download von GIMP

GIMP zum ersten Mal starten

Grundlagen

Fenster in GIMP

Werkzeugfenster

Bildfenster

Dialogfenster

Grafikformate

Ein Grafikformat ist ein Dateiformat, das den Aufbau einer Bilddatei beschreibt.

Es gibt zahlreiche Grafikformate, von denen sich bisher nur wenige durchsetzen konnten.

Eine Rastergrafik oder Pixelgrafik (engl. Bitmap) speichert die Information für jeden erfassten Punkt (Pixel) eines Bildes. Im Gegensatz dazu beschreibt eine Vektorgrafik das Bild durch mathematische Funktionen und legt nur die Funktionsparameter ab.
Typische Formate für Rastergrafiken sind z.B. BMP, GIF, JPEG, PNG, TGA und TIFF

  • BMP: (Basic Multilingual Plane) unkomprimiertes Dateiformat von Microsoft, das hauptsächlich in Windows verwendet wird; für die Verwendung im Internet ungeeignet (wegen der fehlenden Komprimierung und den daraus resultierenden Dateigrößen)
  • GIF: (Graphics Interchange Format) Dateiformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 verschiedene Farben pro Bild); eignet sich gut für die Erstellung von Animationen
  • JPEG: (Joint Photographic Experts Group) Dateiformat, das sich gut für Kompressionen und daher für Veröffentlichungen im Internet eignet
  • PNG: (Portable Network Graphics) Dateiformat, das Graustufen und RGB-Farben unterstützt; benutzt ein Kompressionsverfahren, ohne dabei Bildinformationen zu verlieren
  • TGA: (Targa Image File) Dateiformat, das eine Kompression von 8, 16, 24 und 32 Bits je Pixel unterstützt
  • TIFF: (Tagged Image File Format) Dateiformat, das vor allem für die Farbseparation von gescannten Rastergrafiken entwickelt wurde; unterstützt sechs verschiedene Kodierungen; wichtiges Format für die Druckvorstufe
  • XCF: GIMP-eigenes Bildformat, das im Stande ist, alle Informationen wie beispielsweise Ebenen, Pfade oder Transparenz ohne Verlust abzuspeichern; nach dem nächsten Öffnen der Bilddatei sind alle angelegten Ebenen, Pfade ect. noch vorhanden


Mit Bildern arbeiten

Öffnen von Bilddateien

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Bilder im GIMP zu öffnen:

  • Bild öffnen: Der einfachste Weg eine Bilddatei zu öffnen erfolgt über den Menüpunkt "Datei -> Öffnen". Das setzt natürlich voraus, dass du weißt, wo sich das Bild befindet und wie es heißt.
Bild öffnen
  • Vor Ort öffnen: Klicke zum Öffnen eines Bildes aus dem Internet (z.B. von Internetseiten) auf den Dialog "Bild vor Ort öffnen". Der Dialog besteht aus einer Eingabezeile, in der du die Adresse (URL) zum Bild angeben kannst.
  • Zuletzt geöffnet: Wurde das Bild, das du öffnen möchtest, bereits früher mit GIMP bearbeitet und gespeichert, klicke im Bild- oder Werkzeugfenstermenü auf "Datei -> Zuletzt geöffnet". Die Liste, die du beim Aufruf des Menüpunktes erhältst, besteht aus Bildern, die du zuletzt mit GIMP erstellt oder bearbeitet hast.
  • Dateimanager: Sobald Bildformate mit GIMP im Betriebssystem verknüpft sind, bieten Dateimanager immer eine Möglichkeit das gewünschte Bild zu öffnen.
  • Drag and Drop: Mittels Drag and Drop kannst du gewünschte Bilder z.B. aus dem Dateimanager oder einer Bildverwaltungssoftware auf das Werkzeugfenster oder Bildfenster des GIMP ziehen. Ziehst du das Bild auf das Bildfenster, wird es als neue Ebene eingefügt. Ziehst du das Bild hingegen auf das Werkzeugfenster, wird es als neues Bild im GIMP geöffnet.
  • Kopieren und Einfügen: In verschiedenen Programmen und abhängig vom verwendeten Betriebssystem ist es möglich Bilddaten in die Zwischenablage zu kopieren. Du kannst diese Bilddaten dann als neues Bild aus der Zwischenablage einfügen mittels "Datei -> Holen -> Als neues Bild einfügen".


Skalieren/Bildgröße ändern

Bildgröße ändern (Ebene oder Auswahl skalieren):

Das Werkzeug "Skalieren" wird benutzt, um die Größe von Bildern zu verändern. Aktiviere im Werkzeugfenster das Symbol "Skalieren" und es öffnet sich der Dialog "Skalierinformationen". Dieser ermöglicht es dir, Einstellungen für Höhe und Breite vorzugeben. Gleichzeitig wird eine Vorschau mit einem Gitter oder einem Umriss dargestellt. Mit Hilfe der Vorschau kannst du interaktiv alle Parameter einstellen, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

Du hast verschiedene Möglichkeiten das Werkzeug "Skalieren" zu aktivieren:

  • über das Menü "Werkzeuge -> Transformationswerkzeuge -> Skalieren im Bildfenster",
  • mit einen Mausklick auf das Symbol im Werkzeugfenster, sowie
  • über die Tastenkombination Shift-T
Werkzeugfenster Skalieren

Einschränkungen:

  • Keine: Es werden keine Beschränkungen bei der Skalierung wirksam.
  • Höhe beibehalten: Ist diese Eigenschaft aktiv, bleibt die Höhe während der Skalierung konstant.
  • Breite beibehalten: Ist diese Eigenschaft aktiv, bleibt die Breite während der Skalierung konstant.
  • Verhältnis beibehalten: Ist diese Eigenschaft aktiv, bleibt das Verhältnis von Höhe und Breite (Seitenverhältnis) bei der Skalierung konstant.

Dialogfenster des Werkzeuges "Skalieren":

Bild skalieren
  • Ursprüngliche Breite/Höhe: Hier sind die ursprünglichen Werte für die Breite und Höhe des Bildobjektes angegeben, das skaliert werden soll. Diese Werte werden auch benutzt, um die Skalierungsfaktoren zu berechnen.
  • Aktuelle Breite/Höhe: Über diese Eigenschaft stellst du ein, auf welche Größe das Bildobjekt skaliert werden soll. Die Eingaben kannst du in verschiedenen Einheiten vornehmen, die über ein Menü ausgewählt werden. Eine Änderung der Werte wird sich auf den Wert des Seitenverhältnisses auswirken, der entsprechend angepasst wird. Die Werte werden auch benutzt, um die Skalierungsfaktoren zu berechnen.
  • Skalierungfaktor X/Y: Hier sind die Skalierungsfaktoren für Breite und Höhe angegeben, die sich aus den ursprünglichen und den aktuellen Werten ergeben.


Audiotext zum Screencast

Das Werkzeug "Skalieren" wird benutzt, um die Größe von Bildern zu verändern. Das Bild soll auf die Hälfte verkleinert werden. Klicke dazu im Werkzeugfenster auf das Symbol "Skalieren" und anschließend mit der linken Maustaste auf eine beliebige Stelle im Bild. Es öffnet sich das Dialogfenster "Skalierinformationen". Hier findest du die aktuellen Informationen zur ursprünglichen Bildgröße in Pixel. Durch die Größenänderung kann die Anzahl der Pixel im Bild vergrößert oder verkleinert werden. Um bei einer Veränderung der Bildgröße das Verhältnis zwischen Höhe und Breite beizubehalten, musst du zuerst bei den Werkzeugeinstellungen links unten das Kontrollkästchen "Verhältnis beibehalten" aktivieren. Markiere nun im Skalierfenster die aktuelle Breite und gib den gewünschten Zahlenwert in Pixel ein. Klicke anschließend auf den Button "Skalieren" und und das Bild wird in der neuen Größe angezeigt.


Screencast: Skalieren/Bildgröße ändern

Speichern von Bilddateien

GIMP bietet eine ganze Reihe von Bildformaten, in der du je nach Verwendung deine Bilder abspeichern kannst. Wichtig ist zu wissen, dass nur das GIMP-eigene Bildformat XCF im Stande ist, alle Informationen wie beispielsweise Ebenen, Pfade oder Transparenz ohne Verlust abzuspeichern. Das bedeutet, dass nach dem nächsten Öffnen der Bilddatei alle von dir angelegten Ebenen, Pfade ect. noch vorhanden sind.

Wenn du das Bild in einem anderen Bildformat (z.B. JPEG, GIF oder PNG) speichern möchtest, wirst du darauf hingewiesen, welche Informationen nicht gespeichert werden können. Da es sich meist um Zusatzinformationen handelt, die das Bild in seinem "Aussehen" nicht verändert, gehen beim Abspeichern in ein anderes Dateiformat keine wichtigen Bildbestandteile verloren.

  1. Zum Speichern eines Bildes klicken im Bildfenster auf "Datei -> Speichern unter".
  2. Gib zuerst einen Namen für das Bild ein und klicke dann auf den Ordner-Browser, um einen Ordner auszuwählen. (An dieser Stelle kannst du auch einen neuen Ordner angelegen.)
  3. Anschließend wählst du im Menü "Dateityp" das gewünschte Dateiformat aus (z.B. JPEG).
  4. Klicke zuletzt auf "Speichern".
Bild speichern


Bilder für das Internet optimieren

GIMP wird vor allem dazu benutzt, um Bilder für das Internet (z.B. für die eigene Homepage) zu erstellen. Die Bilder sollen bei einer geringen Dateigröße ein möglichst gute Qualität aufweisen.

Bild im JPEG-Format speichern

Eine optimale Lösung für das Internet hängt vom Bildtyp und dem Dateiformat ab.

  • Möchtest du ein Foto veröffentlichen, das viele Farben aufweist, benutze am besten das Format JPEG.
  • Handelt es sich jedoch um eine Zeichnung oder eine selbsterstellte Grafik, verwende das Format PNG.
  • Soll eine Grafik mit transparenten Bereichen ohne weiche Übergänge (z.B. für eine Animation) gespeichert werden, wähle das Format GIF.

Werkzeuge

Werkzeugeinstellungen

Auswahlwerkzeuge

Rechteckige Auswahl

Freie Auswahl

Zauberstab

Malwerkzeuge

Stift

Pinsel

Radierer

Sprühpistole

Klonen

Transformationswerkzeuge

Verschieben

Zuschneiden/Größe ändern

Drehen

Spiegeln

Farbwerkzeuge

Füllen

Einfärben

Farbverlauf

Farbpipette

Helligkeit-Kontrast

  • Bildbearbeitung mit Gimp
  • Belichtungsprobleme bei Fotos
  • Probleme mit Helligkeit und Konstrast

Ein einfach zu benutzendes Werkzeug ist Helligkeit/Kontrast. Es ist allerdings auch nicht sehr leistungsfähig, aber in vielen Fällen macht es schon alles, was man braucht. Diese Werkzeug ist häufig für über- oder unberbelichtete Bilder nützlich. Auswirkungen auf eine Schärfung des IQ von gegebenenfalls abgebildeten unterbelichtetetn Personen sind nicht dokumentiert.

Gehen Sie im Menü auf "Werkzeuge", klickenSie den Button an und gehen Sie weiter zu "Farben". Dort wählen Sie "Helligkeit-Kontrast" aus. Mittels zweier Schieberegler können Sie Helligkeit und Kontrast einstellen. Wenn Sie die Option "Vorschau" aktiviert haben (und das sollten Sie praktisch immer), sehen Sie, wie sich die Anpassungen im Bild niederschlagen. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, dürcken Sie "OK", und Ihre Einstellungen werdenübernommen. Ansonsten können Sie mit der Schaltfläche "Rücksetzen" das Bild in seinen vorigen Zustand zurücksetzen.

Sonstige

Text

Maßband

Vergrößern/Verkleinern

Ebenen

Ebenen hinzufügen/löschen

Ebenen ausblenden/einblenden

Filter

Schärfe/Unschärfe

Weichzeichnen

Farbfilter

Effekte

Beispiele