Weitere Informationen zu Filmen im Internet

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Version vom 29. Juli 2010, 18:40 Uhr von Admin (Diskussion | Beiträge)

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Filmmaterial (auch Screencasts) aus dem Internet auf den eigenen PC laden

  1. .swf-Filme können sowohl direkt in Quicktime als auch aus praktisch allen gängigen Browsern heraus abgespielt werden (z.B. Safari, Firefox, Opera...).
  2. Flash-Filme lassen sich, falls sie nicht in eine Webseite eingebettet sind, ohne Formatkonvertierung (also als .swf-File) direkt aus den Browsern Safari und Firefox auf die eigenen Speichermedien sichern (Filmseite aufrufen und mit "Seite Speichern unter..." speichern). Mit FlashVideoDownloader2 können auch in Webseiten eingebettete Filme auf die eigene(n) Festplatte ohne Formatkonvertierung gespeichert werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmformaten ist ein Sichern eines Flash-Films, welcher in einer Webseite eingebettet wurde, nicht mit "Ctrl-Click" (bzw. rechte Maus-Taste) oder "Alt-Click bei gleichzeitigem verschieben des Films mit der Maus" auf den Schreibtisch (oder in einen Ordner) möglich.
  3. Programme wie TubeTV wandeln einen Flash-Film nach dem Ladevorgang in verschiedene, frei wählbare und zur Nachbearbeitung am Mac besser geeignete Formate um. Wandelt man in eines der verschiedenen unter Quicktime unterstützten Formate, so ist eine Nachbearbeitung mit einer Vielzahl von Programmen möglich (z.B. iMovie, ein Teil der mitgelieferten Software von Apple). Presets sind für viele Geräte wie iPod, iPhone, TV... vorhanden. Bedienung von TubeTV: Durch einen Klick auf die Hand (rechts) wird die URL des Films vom Browser übernommen. Das "Briefmarken-Icon" rechts daneben(steht für das Mailprogramm "Mail" - ist Teil der zu jedem Mac mitgelieferten Software) und erlaubt das einfache versenden der URL an einen Adressaten im "Adressbuch"). Das Icon mit dem "Pfeil nach unten" speichert den gewünschenten Film in einen beliebigen Ordner.

Screenhot der Menüleiste von TubeTV

Konvertieren von verschiedenen digitalen Filmformaten in das Flash-Format

  • am PC unter Betriebssystemen von Microsoft:
  • am Macintosh (unter MacOSX): als Konverter eignen sich z.B. die Shareware ffmpeg. Der Installationsvorgang ist unter MacOSX äusserst ungewöhnlich. Drei kostenlose Programmkomponenten müssen vor der eigentlichen Installation geladen werden (aus Gründen des Urheberrechts). Ist dies geschehen, lädt man den ffmpg-Installer. Durch einfaches Verschieben des ffmpg-Icons in den Ordner "Programme" wird das Programm ffmpeg nach der Eingabe des Administrator- oder User-Kennwortes (je nach Zugriffsrechten) installiert. Während dieses Vorgangs muss die/der AnwenderIn nach Aufforderung des Installationsprogramms den Ort der drei zuvor geladenen Programmkomponenten angeben (wurde vom Benutzer nichts verändert, befinden sich die Downloads im Ordner "Downloads" seines eigenen Accounts). Nach Programmstart bietet die Software eine Vielzahl von Konvertierungsoptionen an, u.a. auch die Konvertierung von Quicktime in .swf. Das Programm Video2swf (kostenpflichtig) kann neben der Konvertierung von vielen am Mac üblichen Formaten in das .swf-Format auch ein Liste von mehreren Filmen abarbeiten (siehe auch batch-Verarbeitung). Die Installation ist wie am Mac üblich: Programm laden und entpacken - Icon in den Programme-Ordner ziehen - das Kennwort eingeben (je nach Systemeinstellungen) - Programm wird installiert. Bei Programmen, welche aus dem Internet geladen wurden erscheint beim ersten Start der Applikation die Frage: "Dieses Programm wurde am (Datum) aus dem Internet geladen. Wollen Sie es wirklich starten?" Bestätigt man mit "o.k.", wird das Programm ausgeführt.

Die Vorgehensweise ist bei beiden Programmen etwa gleich und mit anderen Mac-Programmen vergleichbar:

  1. Drag & Drop (Icon der Datei auf das "Input-Feld" ziehen). Der Name der Zieldatei ist bis auf den Suffix mit der Originaldatei identisch und kann bei Bedarf verändert werden
  2. gewünschte Einstellungen bei den Settings eingeben oder ein Preset aufrufen
  3. Export oder bei mehreren Filmen Export All klicken. Die Filmdateien werden, wurde vom Benutzer vorher nichts anderes eingegeben, in den Ordner "Filme" des eigenen Accounts abgelegt.

Während des Konvertierungsvorgangs kann man im Filmfenster von "Video2SWF" den Fortschritt des Exports verfolgen.

Eine große Auswahl an Mac-Software, sowohl zum Herunterladen wie auch zum Konvertieren von Filmen, findet man direkt bei "Apple-Downloads".

Ohne zusätzliche Software lassen sich Filmdateien unter Mac OSX direkt in QuickTime in das flv-Format wandeln (siehe: Hinweise zum Flash-Format).



Play.jpg Screencast: Video2SWF


Eine weitere Möglichkeit existiert in iMovie (siehe auch hier). Filme können von diesem Programm aus direkt auf YouTube geladen werden und liegen dann dort im Flash-Format vor. Diese Filme können dann einfach wieder auf den eigenen PC geladen werden (siehe oben).

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Hinweise zum Flash-Format

Das Flash-Format wurde von der US-amerikanischen Firma Macromedia entwickelt. Macromedia wurde im Jahre 2005 von Adobe übernommen. Das Flash-Format bietet die Möglichkeit Filmdateien sehr stark zu komprimieren. Die Dateigröße eines Flash-Films ist also im Vergleich zu vielen anderen Codecs relativ klein. Dies ist für das "streaming" der Daten von Vorteil. Flash-Filme können im allgemeinen auch problemlos durch Firewalls gestreamt werden. Zudem ist, im Gegensatz zu anderen Streaming-Codecs, kein Streaming-Server erforderlich. Von Vorteil ist die geringe Filmdateigröße auch für Flash-Film-Anbieter wie z.B. "YouTube", da die Server und Festplatten so mehr Inhalte gleichzeitig vielen BenutzerInnen zum Abruf zur Verfügung stellen können. Ein Nachteil des .swf-Formats (shock-wave-file) ist, dass die Dekodierung der Datei mit einem nicht unerheblichen Rechenaufwand verbunden ist. Heutige PCs können diesen Rechenaufwand problemlos leisten. Bei manchen mobilen Abspielgeräten (z.B. mp3-Player, mobile Telefone) reicht die interne Rechenleistung dafür jedoch nicht. Neben dem swf-Format wird auch das flv-Format (flash-video) als Flash-Film bezeichnet.


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Mobiles-Internet / mobile Player und Flash

Mobile Internetgeräte (vor allem Handys) oder mobile/portable Player (Abspielgeräte wie z.B. iPod oder Zune) sind mit der Decodierung von Flash-Filmen derzeit noch häufig überfordert - können also Flash-Filme ohne vorherige Konvertierung in ein anderes Format nicht abspielen. Die Firma Adobe arbeitet derzeit an einem auf die Prozessoren von Handys optimierten Code des Flash-Decodierers. Anbieter von Flash-Kontent bieten für bestimmte Handys an (z.B. "YouTube" für das iPhone), dass die Flash-Filme auf den Servern bereits in ein vom Empfänger verwertbares Format konvertiert werden. Der Benutzer des Handys bemerkt also normalerweise nicht, dass die Formatconvertierung nicht direkt auf seinem Handy, sondern auf den Rechnern des Anbieters erfolgt.


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Vorschlag zur guten Erkenntlichkeit des Icons einer Filmdatei

Sucht man eine Filmdatei auf seinem Computer oder einem mobilen Abspielgerät und kann sich nicht mehr an den Filenamen des Films erinnern, so kann eine optische Hilfe in Form eines Icons sehr hilfreich sein. Da unter verschiedenen Betriebssystemen das Icon einer Filmdatei dem ersten Bild des Filmes entspricht (sofern dies nicht anders von Benutzer festgelegt wurde) bietet sich an, das erste Bild des Films möglichst aussagekräftig zu gestalten (dies kann auch durch ein eingefügtes Einzelbild aus dem Film geschehen) oder den "Filmtitel" anzuzeigen. Somit kann der gewünschte Film vom Benutzer sehr viel leichter und schneller gefunden werden.
Besonders wenig sinnvoll, auch wenn schön anzusehen, ist also das Aufblenden von Schwarz, da das erste Bild dann ja schwarz ist. MacOSX z.B. erkennt das Aufblenden aus schwarz und verwendet automatisch als Icon ein späteres Bild des Films.

Play.jpg Screencast: Videos (wieder) finden


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